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Die Elchkuh ist das weibliche Tier des Elchs, der grössten Hirschart der Welt. Nach einer Tragzeit von etwa 230 bis 240 Tagen bringt sie meist ein Kalb, seltener Zwillinge, zur Welt. Die Geburt findet im Frühjahr, meist zwischen Mai und Juni, statt. Ein neugeborenes Kalb wiegt etwa 10 bis 15 Kilogramm und kann bereits kurz nach der Geburt aufstehen und seiner Mutter folgen.
Die Elchkuh schützt ihr Kalb besonders in den ersten Lebenswochen sehr aufmerksam vor Feinden. Das Kalb bleibt ungefähr ein Jahr bei seiner Mutter und lernt in dieser Zeit, Nahrung zu finden und Gefahren zu erkennen.
Elche leben in Wäldern, Mooren und Feuchtgebieten der nördlichen Erdhalbkugel. Man findet sie vor allem in Skandinavien, Kanada, Alaska, Russland und Teilen Nordosteuropas. Sie halten sich gerne in der Nähe von Seen, Flüssen und Sümpfen auf.
Elche sind Pflanzenfresser. Sie ernähren sich von Blättern, jungen Trieben, Knospen, Gräsern, Kräutern sowie der Rinde von Bäumen und Sträuchern. Im Sommer fressen sie außerdem Wasserpflanzen, die viele Mineralstoffe enthalten.
Eine ausgewachsene Elchkuh erreicht eine Schulterhöhe von etwa 1,7 bis 2 Metern und kann 270 bis 400 Kilogramm wiegen. Im Gegensatz zum Elchbullen trägt sie kein Geweih. Ihr dichtes, braunes Fell schützt sie vor Kälte und Nässe.